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  • Botschafter Landshöft besucht INZAG-Baustelle der Eastern Corridor Road in Ghana
  • Lot 1: 64 Kilometer Tema – Akosombo, prioritäres Infrastrukturprojekt der Mahama-Regierung
  • Etwa ein Drittel der Belegschaft auf der Baustelle sind Frauen

Der deutsche Botschafter in Ghana, S.E. Frederik Landshöft, hat die INZAG-Baustelle des Rehabilitierungsprojekts der Eastern Corridor Road (ECR) Lot 1 bei Afienya besucht. Empfangen wurde er von Country Director Fernando Mariano und dem INZAG-Team vor Ort. Der Botschafter würdigte die Qualität der Arbeit, das ingenieurtechnische Niveau und das Engagement von INZAG für Ausbildung und Inklusion.

Tema (Ghana), 17. Februar 2026 – Die Eastern Corridor Road ist mit insgesamt rund 700 Kilometern eine der zentralen Nord-Süd-Achsen Ghanas. Sie verbindet die Hafenstadt Tema am Golf von Guinea über die nördlichen Regionen mit der Sahelzone und ist von entscheidender Bedeutung für Warenverkehr, regionale Anbindung und wirtschaftliche Entwicklung — nicht nur in Ghana, sondern auch in der gesamten Region.

INZAG ist mit der Sanierung des Lot 1 betraut, des ersten 64 Kilometer langen Abschnitts der N2 zwischen der Hafenstadt Tema und Akosombo. Botschafter Landshöft beschreibt den Abschnitt Tema-Akosombo als ein zentrales Projekt auf der Prioritätenliste der Mahama-Regierung, das nun bereit sei, mit voller Geschwindigkeit fortgesetzt zu werden.

Eine Verkehrsader von strategischer Bedeutung

Botschafter Landshöft am ECR-Lot-1-Projektplan

Botschafter Landshöft im Gespräch mit dem INZAG-Team vor dem Projektplan der Eastern Corridor Road Lot 1.


Was den Botschafter laut eigener Schilderung am meisten beeindruckt hat: die Qualität und Professionalität auf der Baustelle, das ingenieurtechnische Niveau auf Weltklasse-Standard und die klar erkennbare Wirkung des Projekts für Anbindung, Handel und wirtschaftliche Chancen im Land.

Ein Drittel Frauen in der Belegschaft

Fernando Mariano und Botschafter Landshöft auf der Baustelle

Country Director Fernando Mariano und Botschafter Landshöft auf der INZAG-Baustelle bei Afienya.


Ebenso bemerkenswert sei der Schwerpunkt auf Qualifizierung und Inklusion. „Die Ausbildungsprogramme stehen allen offen, und Frauen werden aktiv ermutigt, in einen Sektor einzusteigen, in dem sie nach wie vor unterrepräsentiert sind“, so der Botschafter. „Heute sind rund ein Drittel der Belegschaft auf der Baustelle Frauen — sie arbeiten als Schweißerinnen, als Bedienerinnen schwerer Maschinen und in der Projektleitung.“

Wiederaufnahme nach dem IWF-Programm

Nach einer Phase weitgehenden Stillstands, die durch das IWF-Programm Ghanas verursacht worden war, hat das bilaterale Schuldenrestrukturierungsabkommen zwischen Ghana und Deutschland inzwischen die Voraussetzungen für die vollständige Wiederaufnahme der Bauarbeiten geschaffen. Laut Botschafter Landshöft könnte die Belegschaft auf der Baustelle damit unmittelbar von rund 450 auf bis zu 900 Personen wachsen, die Baugeschwindigkeit ließe sich nahezu verdreifachen.

Deutsch-ghanaische Partnerschaft für Infrastruktur

Botschafter Landshöft im Cockpit des Asphaltfertigers

Botschafter Landshöft im Cockpit des Asphaltfertigers — INZAG-Baustelle Lot 1, Ghana.


Der Botschafter würdigt das Engagement der ghanaischen Regierung, insbesondere des Ministry of Roads and Highways und des Ministry of Finance, für ihre politische Führung und ihren Einsatz für das Projekt. INZAG dankt Botschafter Landshöft und seinem Team an der Deutschen Botschaft in Accra für den Besuch und die anhaltende Unterstützung der bilateralen Infrastrukturpartnerschaft.

Quelle: LinkedIn-Beitrag von Botschafter Frederik Landshöft, Februar 2026.

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